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149. AK-Vollversammlung: AK-Dinkhauser fordert sofortige Lohnsteuerreform!
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| 16.11.2007 |
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Schluss mit kalter Progression
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Die Reallohnsteigerung können sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Wirklichkeit wieder einmal abschminken. So geht es seit Jahren. Die jüngste Wifo-Studie zu den Netto-Löhnen besagt: Die Österreicher verdienen bei Einrechnung der Inflation weniger als vor 15 Jahren.
Durch die viel zitierte kalte Progression rutschen jährlich Tausende Beschäftigte über steigende Bruttogehälter in höhere Steuerklassen, ohne dabei allerdings netto mehr zu verdienen. Und zwar deshalb, weil die Einkommensgrenzen bei der Steuer nicht der Inflation angepasst wurden. Vor allem der Mittelstand steigt in immer höhere Steuerklassen auf, zahlt somit mehr Steuern ohne tatsächlich reicher geworden zu sein. |
Dinkhauser: „Seit 18 Jahren zahlen alle, die mehr als 51.000 Euro brutto im Jahr verdienen, den Höchststeuersatz von 50 Prozent. Man kann sich vorstellen, welchen Wert damals 51.000 Euro hatten und heute haben. Das spiegelt sich auch in den Zahlen wieder: Vor sieben Jahren zahlten 150.000 Österreicher den Spitzensteuersatz, derzeit sind es schon mehr als 400.000.“
Unter Berücksichtigung der Teuerungsrate wäre heute allerdings erst ab 75.000 Euro der höchste Steuersatz zu bezahlen. |
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