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AK-Dinkhauser: Ob Agrargemeinschaften, Wohnen, Müll, Öffis oder Transit - Land muss seine Hausaufgaben erledigen!  

16.11.2007
Scharf ins Gericht ging AK-Präsident Fritz Dinkhauser in seiner Rede anlässlich der 149. Vollversammlung mit den seit Jahren von der Landespolitik ungelösten Problemen wie Agrargemeinschaften, Müll, explodierenden Grundstücks- und Wohnungskosten sowie dem Transit. „Für Versäumnisse der Landespolitik dürfen nicht Bürger die Zeche zahlen!“, so Dinkhauser.

„Es geht nicht ums Schlechtreden sondern ums Bessermachen. Wir vermissen den ehrlichen Einsatz der Politik in der Lösung der seit Jahren offenen Fragen in unserem Land: Ob Einkommen, hohe Tarife, Müll, Agrargemeinschaften, Öffentlicher Verkehr, Energiefragen, Transit oder die so wichtigen sozialen Themen wie die Schaffung neuer Arbeitsplätze, die zweite und dritte Chance für junge Menschen, die Zukunft der Pflege, oder das Megathema lebenslanges Lernen. Auf diese Herausforderungen ist die Landespolitik in den letzten Jahren viel zu wenig eingegangen.

Unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hätten es sich verdient, dass die Landespolitik auf ihre Anliegen, Ängste und Sorgen stärker eingeht. Stattdessen wird eine Politik für Lobbys und Seilschaften betrieben. Aber gerade diejenigen, die es sich selbst nicht richten können, benötigen die besondere Unterstützung und Hilfe der Politik. Es geht in unserem Land um die Frage von Macht und Einfluss. Es ist ein System der Rücksichten und der Absprachen. Das kann und darf aber heutzutage nicht mehr sein.

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Bürger zahlen die Zeche  2
Agrar: Schreiendes Unrecht  3
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