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Arbeiterkammer lehnt LH-Entwurf zur neuen Tiroler Ladenöffnungszeit vehement ab
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| 29.11.2007 |
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| Dinkhauser: „Wir nehmen weiters mit höchstem Befremden zur Kenntnis, dass - im Gegensatz zur bisher geübten Vorgangsweise - nicht zu Vorgesprächen auf Sozialpartnerebene geladen wurde, um dort gemeinsame Positionen anzustreben. Das lässt den Schluss zu, dass nunmehr auch für die Tiroler Landesregierung die volle Liberalisierung der Öffnungszeiten das Ziel ist, die letztlich nur einem kleinen Teil von Großkaufhäusern und Handelsketten im Einzelhandel dient. Das ist der langsame Tod der kleinen Handelsbetriebe. Das hat mit einer familienfreundlichen Gesellschaftspolitik nichts mehr zu tun, denn die Hauptleidtragenden sind einmal mehr die Frauen. Aber scheinbar soll das Land zum Großmarkt rund um die Uhr umfunktioniert werden.“ |
| Inhaltlich ist festzustellen, dass die Änderung des Öffnungszeitengesetzes 2003 - mit der bereits wesentliche Verschlechterungen der Situation der Handelsangestellten einhergehen - nicht für darüber hinausgehende Ausweitungen der Offenhaltemöglichkeiten im Einzelhandel auf Landesebene genutzt werden dürfen, die mit zusätzlichen Erschwernissen für die dort beschäftigten Arbeitnehmer verbunden sind. |
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