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AK Tirol lässt Importware auf Pestizidrückstände untersuchen
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| 21.01.2008 |
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Pestizidcocktails nach wie vor in den Regalen
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| Bei Rückständen von 11 Pestiziden auf Erdbeeren – davon auch noch eine Toleranzüberschreitung – und 10 bzw. 12 verschiedenen Pestiziden auf Trauben kann nicht mehr von „Guter Landwirtschaftlicher Praxis“ (GAP) die Rede sein. Die extrem intensive Produktion (z.B. Glashaus) in den Herkunftsländern macht diesen massiven Pestizideinsatz erforderlich. |
| Durch Anwendung mehrerer Pestizide ähnlichen Wirkungsspektrums ist es zwar leichter unter den (für das einzelne Pestizid) vorgeschriebenen Höchstwerten zu bleiben, jedoch sind bei mehreren Pestiziden der gleichen Wirkungsklasse durchaus additive Wirkungen der Rückstände möglich, keiner weiß genau wie diese Cocktails im menschlichen Körper wirken. |
| Den großspurigen Versprechungen der Tiroler Wirtschaftskammer als Reaktion auf die Untersuchungsergebnisse des ersten Halbjahres 2007, dass den Konsumenten nur „beste Qualität“ angeboten wird, widerspricht das vorliegende Untersuchungsergebnis. Nach wie vor mangelt es anscheinend im Bereich des Obst- und Gemüsefachhandels an ausreichenden Eingangskontrollen. |
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