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AK-Konsumentenschutz: Mehr als 32.000 Beratungen  

14.02.2008
Fallen im Internet, überhöhte Telefonrechnungen, unseriöse Keilereien und Gewinnspiele, Probleme bei Reisen, irreführende Verträge, Ärger mit dem Kleingedruckten – Die Probleme der Konsumenten werden immer vielschichtiger, die Tricks von fragwürdigen Firmen immer facettenreicher, wenn es darum geht, den Menschen Geld aus der Tasche zu ziehen. Das spüren die Konsumentenschützer der AK Tirol tagtäglich. Im Vorjahr haben die AK-Fachleute mehr als 32.000 Beratungen durchgeführt.

Es wurden im letzten Jahr 24.512 telefonische Anfragen beantwortet, 7.752 Betroffene kamen zu den AK-Konsumentenschützern, um sich persönlich beraten zu lassen. Sowohl die telefonischen Anfragen als auch die persönlichen Beratungen sind allein im vergangen Jahr um 18 Prozent gestiegen! Insgesamt wurde im letzten Jahr mehr als eine halbe Million Euro für die AK-Konsumenten erkämpft. Erspart haben sich die AK-Mitglieder durch die präventive Konsumenten- und Rechtsberatung freilich im Jahr 2007 weitaus mehr: Rund 28 Millionen Euro! Die AK-Homepage verzeichnete im Bereich Konsumentenrecht ebenfalls Rekordzahlen: Die 856.719 Besucher griffen auf insgesamt mehr als 3,5 Millionen AK-Seiten zu, wobei mehr als 30 Prozent auf den Konsumentenbereich entfielen.

Neben den klassischen Konsumententhemen – wie Probleme rund ums Einkaufen, mit Dienstleistungen, Versicherungen sowie die umfangreichen Bereiche zu Miet- und Wohnrechtsfragen – war letztes Jahr neuerlich ein sprunghafter Anstieg bei Internet- und Telekommunikationsbeschwerden zu verzeichnen.

Für Konsumenten wird es immer schwieriger, zu ihrem Recht zu kommen. Unternehmen reagieren häufig auf Anliegen oder Urgenzen der Kunden überhaupt nicht in der Hoffnung, die Menschen würden Auseinandersetzungen oder gar den Gang zu Gericht scheuen. Immer öfter geben Unternehmen auch falsche rechtliche Beurteilungen, um leichtgläubige Kunden vor der Durchsetzung ihrer Rechte abzuschrecken.

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Unterlage zur Pressekonferenz


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