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Maria Blumencron über Tibets Kinder auf der Flucht ins Exil  

05.05.2008
Einer, der im Jahr 2000 die sechs Kinder aufopfernd umsorgte und auch 2007 der Expedition helfend zur Seite stand, ist Suja, der vier Jahre Soldat und Wärter in einen Armeegefängnis war und sich aufgrund der brutalen Methoden vom herrschenden Regime abwandte, um die Flüchtlingskinder zu betreuen. Suja war beim Vortragsabend mit dabei, um seine Eindrücke zu schildern. „Sechsjährige Kinder sollten eigentlich bei ihrer Familie zu Hause sein, aber die Eltern der Flüchtlinge wollen, dass ihre Kinder in Freiheit aufwachsen können.“ Ein Anliegen war ihm auch, den Österreichern als größte Spender für die Tibet-Flüchtlingskinder zu danken. Maria Blumencron und Suja kümmern sich noch heute besonders um die erste Flüchtlingsgruppe, die liebevoll als „die Sechs“ bezeichnet werden und im Kinderdorf Dharamsala in Indien vorerst eine neue Heimat gefunden haben und eine Schulbildung bekommen. Darüber hinaus unterstützt Maria Blumencron Hilfsprojekte und Patenschaften für Tibetischen Flüchtlingskinder.

Stellvertretend für das sichtlich betroffene Publikum bedankte sich Büchereileiterin Mag. Rita Ostermann bei Maria Blumencron und Suja, die dazu beigetragen haben, „dass Tibet nicht mehr fern und anonym ist, sondern Gesichter trägt, Gesichter von Kindern und jungen Menschen, die ohne uns keine Chance haben.“

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