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Vollversammlung wählt Erwin Zangerl zum neuen Präsidenten der Arbeiterkammer Tirol  

16.05.2008
AK Tirol wird Arbeits- und Lebens-Schutzhaus für Beschäftigte und ihre Familien
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In der 150. Vollversammlung der Arbeiterkammer Tirol legte der langjährige AK-Präsident Fritz Dinkhauser nach rund 17 Jahren erfolgreicher Tätigkeit für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sein Amt zurück. Im Anschluss daran wählte die Vollversammlung Erwin Zangerl zum neuen Präsidenten der AK Tirol.

In seiner Antrittsrede bekannte sich der neue AK-Präsident zu den Tiroler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und versprach ihnen, sich mit aller Kraft für ihre Interessen einzusetzen! Zangerl legte in seiner Antrittsrede ein volles Bekenntnis zur strikten Überparteilichkeit der AK, zu deren vollen Eigenständigkeit und zu einer richtig gelebten und verstandenen Sozialpartnerschaft ab.

Ständige Preisüberwachung bei Lebens- und Wohnkosten

Als besondere Schwerpunkte seiner Arbeit kündigte er an, neben dem Arbeitnehmerschutz auch den Lebens-Schutz für die Tiroler Beschäftigten und ihre Familien zu intensivieren. „Lebens-Schutz heißt, nicht nur die Einkommenssituation zu verbessern, sondern vor allem die dramatische Entwicklung bei den Lebenshaltungskosten und Wohnungskosten in Tirol zu stoppen. Der vordringlichste Kampf gilt jetzt dem teueren Leben, weil immer weniger junge Menschen in der Lage sind, eine Familie zu gründen, oder gar dem Kinderwunsch nachzukommen. Familiengründung darf nicht am Geld, am teueren Wohnen und den niedrigen Löhnen scheitern“, kündigte Zangerl eine ständige Preisüberwachung der AK bei den wichtigen Dingen des täglichen Lebens an sowie eine Beobachtung der Entwicklung der Wohn- und Betriebskosten.

Weiterbildung wie Arbeit bezahlen

Im Bereich der Aus- und Weiterbildung will AK-Präsident Erwin Zangerl den erfolgreichen Weg fortsetzen: „Mein Ziel: Aus- und Weiterbildung für Berufstätige muss wie Arbeit bezahlt werden, weil sie schließlich auch der Wirtschaft nützt.“
Zangerl steht außerdem für eine weitere Stärkung der regionalen Strukturen der AK und für noch bessere Serviceleistungen im Haus
, die laufend den sich immer rascher ändernden Gegebenheiten anzupassen sein werden.
Der neue AK-Präsident, bereits seit 1991 im Vorstand und seit 2000 AK- Vizepräsident, blickte aber auch stolz auf knapp 17 Jahre AK unter Fritz Dinkhauser zurück: „Sein Ziel war immer, Verbesserung für die Beschäftigten im Land zu schaffen. Er hat als Präsident für die Menschen viel erreicht und vieles im Land besser gemacht und die AK Tirol zum wichtigsten Einrichtung im Land gestaltet.“

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Als AK-Vizepräsidentin wurde von der Vollversammlung einstimmig Verena Steinlechner-Graziadei (AAB-FCG), langjähriges AK-Vorstandsmitglied, gewählt. Neue AK-Vorstandsmitglieder wurden Mag. Alexander Rainer und Ambros Knapp (beide AAB-FCG).

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