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AK-Präsident Zangerl: Land soll Vorarlberger Beispiel folgen und die Regresspflicht bei Heimkosten abschaffen!
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| 20.06.2008 |
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Einen dringenden Appell an das Land richtet AK-Präsident Erwin Zangerl in Sachen Regresspflicht bei Heimaufenthalten. „Ich fordere das Land Tirol auf, endlich dieses Unrecht zu beseitigen und dem Beispiel anderer Bundesländer zu folgen. Wir sind jetzt bald das letzte Bundesland, das immer noch eine derartige benachteiligende Regelung gegenüber den Angehörigen exekutiert.“
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| Wenn Eltern ins Heim müssen, gibt es für die Kinder oft ein böses Erwachen. Falls nämlich - wie in mehr als 80 Prozent der Fälle - die Heimkosten (rund 3.000 Euro pro Monat!) nicht mit eigenen Mitteln aufgebracht werden können, springt das Land Tirol im Rahmen der so genannten Grundsicherung (ehemalige Sozialhilfe) ein und bezahlt den Restbetrag. Neben der Möglichkeit, diese Summen beim Betroffenen oder dessen Ehepartner selbst geltend zu machen (beispielsweise durch grundbücherliche Sicherstellung) kann aber auch bei Kindern im Rahmen ihrer Unterhaltspflicht Rückgriff genommen werden. |
| Das Land Tirol macht davon laufend und häufig Gebrauch. Schätzungsweise 5.000 Kinder werden so direkt zur Kasse gebeten und müssen monatliche Zahlungen bis zu 11 Prozent ihres Jahreseinkommens leisten. Dass dadurch unnötige soziale Härten sowie häufig innerfamiliäre Konflikte entstehen, braucht wohl nicht erwähnt zu werden. |
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