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Lehrlinge begeisterten mit Fachwissen, Kreativität und tollen Bühnenshows
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| 24.06.2008 |
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Mein Beruf als Maurer – Toll, toller, Toleranz – (R)ausländer in Reutte - Damals, wir haben noch was geleistet – Die Umwelt geht uns alle an
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| Brodelnde Stimmung beim Finale des AK-Lehrlingswettbewerbs am Samstag Abend im Innsbrucker Congress: Der Saal war voll, mehr als 150 Lehrlinge samt Berufsschullehrerinnen und -lehrern aus allen Teilen Tirols, Chefinnen und Chefs, stolze Mamas und Papas, Geschwister, Freunde und Groupies erlebten einen kreativen, kunterbunten Abend samt tollen Showelementen. Sie alle waren begeistert vom Engagement, dem Teamgeist und dem schauspielerischen Talent der Jugendlichen. |
| Die zehn Projekte, die sich für das heurige Finale qualifizieren konnten, waren topp, die Darbietungen auf der Bühne mitreißend. In jedem einzelnen Projekt steckte soviel Engagement, Kreativität und Zeitaufwand, dass die Entscheidung der Jury für die Siegerteams denkbar knapp ausfiel: Über eine Flugreise nach Sevilla als Hauptpreis können sich folgende fünf Siegerteams freuen (keine Reihung – alle gleichwertige Sieger): |
| Maurerlehrlinge der 3. Klasse der Berufsschule für Bautechnik und Malerei Absam kamen mit ihrem Projekt „Mein Beruf“ aufs Siegerpodest. Sie haben ihren Beruf mit allen Vor- und Nachteilen, von den Klischees bis hin zu den Berufskrankheiten darstellt, damit sich Schülerinnen und Schüler an den Polytechnischen Schulen ein genaues Bild vom „Maurerberuf“ machen können. Sie haben das Projekt auch schon mit großem Erfolg an Schulen vorgestellt. |
| Dem Motto „Toll, toller, Toleranz“ haben sich die Glaserlehrlinge der 3. Klasse für Glastechnik Kramsach verschrieben. Die Lehrlinge der Projektgruppe sind selbst eine Integrationsgruppe, ein Moslem, ein Buddhist und einige Christen, Österreicher, Inder, Türken und einer aus Venezuela. Sie meinten Integration, Toleranz und Ethik sollen nicht nur Schlagwörter sein, sondern Begriffe, die auch gelebt werden. Sie haben gemeinsam mit beeinträchtigten Kindern der Sonderschule Mariatal ein Kaleidoskop gebaut. Dabei haben die Lehrlinge und die Kinder voneinander gelernt. |
| Bürolehrlinge der 3. Klasse der Berufsschule für Handel und Büro Reutte haben sich dem Thema (R)AUSLÄNDER in Reutte gewidmet. In Reutte und Umgebung sind 23 Prozent der Bevölkerung Ausländer. Es kommt immer wieder zu größeren und kleineren Zwischenfällen. Die Lehrlinge versuchten mit Hilfe des Direktors, dieses problematische Thema auf der Sachebene und nicht auf der Persönlichkeitsebene zu behandeln. Sie haben eine Umfrage gemacht und dabei interessante Ansatzpunkte zur Integration erarbeitet. |
| Damenkleidermacher-, Tapezierer-, Orthopädieschuhmacherlehrlinge (1. bis 4. Klasse) der Berufsschule für Garten, Raum und Mode Innsbruck haben das Theaterstück „Damals – wir haben noch was geleistet“, aufgeführt, das von einem Lehrling geschrieben wurde. Die Mitwirkenden haben nicht nur ihr schauspielerisches Talent, sondern auch ihr gesangliches Können unter Beweis gestellt. Die komischen und auch ernst gemeinten Akte zeigten, dass die gegenwärtigen Produkte nicht immer die besten sind. Mit ein wenig Hausverstand sieht man ein, dass Handwerk doch goldenen Boden hat und Handwerksprodukte auch modisch, funktionell gleichwertig und zu guter Letzt auch preiswerter sind. |
| Die Drogistenlehrlinge des 3. Lehrjahrs der Berufsschule Handel Innsbruck konnten mit ihrem Projekt „Die Umwelt geht uns alle an“ überzeugen. In Kooperation mit der Firma DM organisierten sie Umwelt-Informationstage, bei denen Problemstoffe im Haushalt vom Keller bis zum Dach, deren Entsorgungsmöglichkeiten, Alternativen und Produktbezeichnungen von den Lehrlingen erklärt wurden. Es gab auch eine Gratisumtauschaktion für Nagellackentferner mit Aceton gegen einen solchen ohne Aceton. |
| AK-Präsident Erwin Zangerl, der den glücklichen fünf Siegerteams gratulierte, war beeindruckt von jedem einzelnen der präsentierten Projekte: „Ihr alle habt mit Leidenschaft, Begeisterung und Souveränität Eure Arbeiten präsentiert und neben Eurem Fachwissen, Eure enorme Kreativität, Euren Teamgeist und Euer Engagement unter Beweis gestellt. Dafür möchte ich Euch und Euren Lehrern recht herzlich danken.“ |
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