AK-Präsident Zangerl: „Tarifgestaltung bei Kaminkehrern gehört dringend überdacht!“

Nach der drastischen Erhöhung des Kehrtarifes im Februar 2005 nutzen nunmehr nahezu alle Rauchfangkehrer die Höchstgrenzen der Gebühren aus und stellen diese auch in Rechnung.

Die Tiroler Bevölkerung ist zu Recht empört über diese hohe Tarifgestaltung und macht ihrem Ärger bei den Experten der AK Tirol Luft.

„Angesichts der extremen Erhöhung appelliere ich dringend an das Land, diese Tarifgestaltung zu überdenken und gerade in Zeiten der Teuerung auf ein erträgliches Maß herab zu setzen“, fordert AK-Präsident Erwin Zangerl.

Rechnungssteigerungen der Rauchfangkehrer zwischen 100 und 150 Prozent sind leider keine Seltenheit! Die AK Tirol hat diesen Tarif vor dem Inkrafttreten ausdrücklich abgelehnt. Das Amt der Tiroler Landesregierung ist jedoch nicht auf diese Bedenken eingegangen und hat den Tarifantrag der Rauchfangkehrer ohne Abstriche übernommen. Alle weiteren Versuche der AK Tirol, eine Änderung herbeizuführen, sind beim Land Tirol bisher auf taube Ohren gestoßen.

In diesem Zusammenhang stellt die AK Tirol klar, nie dem seinerzeitigen Tarif zugestimmt zu haben, ganz im Gegenteil, er wurde ausdrücklich abgelehnt.

Zangerl: „Es ist der Bevölkerung nicht zumutbar, dass die Heizungsanlagen immer umweltbewusster werden, nahezu ohne Rußentwicklung verbrennen, die Gebühren jedoch nicht günstiger werden, sondern im Gegenteil steigen und sogar neue Gebühren - wie zum Beispiel Hauptüberprüfungsgebühren -eingeführt werden.“

Die AK Tirol appelliert daher an das Land Tirol zum wiederholten Male, die Verordnung über die Höchsttarife der Rauchfangkehrergebühren wieder auf ein erträgliches Maß herabzusetzen, insbesondere angesichts der hohen Lebenshaltungskosten, mit denen die Tiroler Bevölkerung konfrontiert ist.