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Bewerbungsunterlagen

Eine schriftliche Stellenbewerbung umfasst ein kurzes Begleitschreiben, den Lebenslauf und Zeugnisse über Ihre Ausbildung, über Weiterbildungsaktivitäten sowie Firmenzeugnisse.

Wenn Sie ein Bewerbungsgespräch telefonisch oder persönlich angebahnt haben, sollten Sie einen aktuellen Lebenslauf und Zeugnisse auf jeden Fall dabei haben - auch wenn Sie nicht danach gefragt wurden. Sie hinterlassen Ihrer/Ihrem Gesprächspartner/-in damit etwas Konkretes, das sie/ihn später an Sie erinnert.

Länge und Form von Begleitschreiben und Lebenslauf

Personalverantwortliche müssen meistens eine große Anzahl von Bewerbungen lesen. Es empfiehlt sich daher, für den Begleitbrief nicht mehr als vier Absätze zu verwenden. Der Lebenslauf sollte nur eine, höchstens aber zwei Seiten umfassen. Platzieren Sie auf dem Lebenslauf ein ansprechendes Foto.

Die wichtigsten Argumente und Fakten sollten auch beim schnellen "Drüberlesen" herausspringen.

Den Begleitbrief unbedingt mit Schreibmaschine oder Computer niederschreiben, den Lebenslauf in Tabellen- und nicht in Erzählform, handschriftlicher Lebenslauf nur auf Verlangen.

Werbewirksamkeit der Unterlagen

Stellen Sie jene Argumente in den Mittelpunkt, die Sie für die jeweilige Firma Ihrer Meinung nach besonders interessant machen. Konzentrieren Sie sich auf zwei bis drei Kern-Argumente. Weitere Details können Sie dann im Vorstellungsgespräch einbringen!

Im Lebenslauf müssen die Fakten und alle wichtigen Details enthalten sein. Im Begleitbrief verbinden Sie diese Punkte mit Ihrer eigenen Motivation und den Stellenanforderungen des personalsuchenden Betriebs. Es muss klar hervorgehen, dass Sie die wesentlichen Qualifikationen für die jeweilige Stelle besitzen. Der Begleitbrief sollte der/dem Personalverantwortlichen Lust auf mehr machen. Sprechen Sie also nur das Wichtigste an und verweisen Sie am Schluss auf Ihren Lebenslauf oder Ihre Zeugnisse. Dazu empfiehlt sich ein Satz wie: "Weitere Details entnehmen Sie bitte meinem Lebenslauf".

Was Sie sagen, muss auch in Ihrem Lebenslauf belegt werden können. Lücken im Lebenslauf sollten Sie vermeiden. Falls Sie trotz Lücken zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werden sollten, müssen Sie jedenfalls mit gezielten Fragen zu diesen Lücken rechnen und sich dementsprechend vorbereiten.

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