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Dazu raten Personalchef/-innen  

"In unserer Organisation sind ständig mehrere Stellen ausgeschrieben. Wenn sich Bewerber/-innen im Betreff nur auf ein "Inserat in den OÖ-Nachrichten" beziehen, kann ich damit noch nichts anfangen. Es muss für mich eindeutig erkennbar sein, auf welche Stelle sich die Bewerbung bezieht."

"Für das Lesen der vielen Bewerbungen steht Personalleiter/-innen leider sehr wenig Zeit zur Verfügung. Je kürzer und prägnanter daher eine schriftliche Bewerbung ist, desto besser. Langatmige Ausführungen halten nur auf. Details können Sie in einem persönlichen Gespräch immer noch einfließen lassen."

"Besonders achte ich auf Lücken im Lebenslauf. Wenn die Bewerbung so interessant sein sollte, dass es trotz Lücken zu einem persönlichen Gespräch kommt, müssen Bewerber/-innen auf jeden Fall mit ganz konkreten Fragen zu diesem Lebensabschnitt rechnen."

"Im Bewerbungsgespräch lege ich besonderen Wert auf Authentizität. Ich merke ja wenn sich eine Person verstellt. Die Glaubhaftigkeit des Bewerbers oder der Bewerberin ist für mich das Allerwichtigste."

"Jüngere Bewerber/-innen kommen oft mit ihren Eltern zum Bewerbungsgespräch. Das ist von den Eltern zwar vielleicht gut gemeint, ist aber sicher kein gutes Signal in Richtung Arbeitgeber/-in, da man daraus schließen könnte, dass es der/dem Bewerber/-in etwas an Selbständigkeit bzw. an Selbstvertrauen fehlt."

"Fehler im Bewerbungsschreiben bedeuten oft bereits das Aus. Sie glauben ja gar nicht, was einem da alles unterkommt: Unzusammenhängende Sätze, Tipp- und Schlampigkeitsfehler, Rechtschreibfehler. Viele Leute nehmen sich anscheinend nicht einmal die Zeit die Bewerbung vor dem Abschicken noch einmal durchzulesen. Das lässt natürlich auch Schlüsse auf den generellen Arbeitsstil zu."

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